Aids-Arzneien illegal aus Afrika reimportiert und verkauft
Nach Presseinformationen soll eine Essener Firma Drahtzieher des illegalen Handels sein. (5. Oktober 2002)Bochum – Ein neuer Medikamentenskandal sorgt für Aufregung. Der britische Pharmakonzern Glaxo Smith Kline bestätigte am Freitag, dass für den afrikanischen Markt bestimmte Aids-Medikamente im Wert von mehreren Millionen Euro illegal reimportiert und in Deutschland und den Niederlanden verkauft wurden. Inzwischen ermittelt auch die Bochumer Staatsanwaltschaft in dem Fall. Nach Presseinformationen soll eine Essener Firma Drahtzieher des illegalen Handels sein. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verurteilte den Vorfall als „in besonderem Maße ethisch verwerflich“.
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